Startseite/Recovery-Labor

Recovery-Labor · Kostenlose Prüfwerkstatt

Gerettet heißt: Die richtigen Bytes sind da.

Teste Recovery-Software an bekannten Beispielen. Oder prüfe deine geretteten Dateien gegen ein vorhandenes Backup – auch wenn die Dateinamen verloren sind. Mit einem Befund, den andere nachvollziehen können.

Für Tester, Lernende & Community-Helfer

Was liefert eine Recovery-Software tatsächlich zurück?

Öffne das Test-Image mit einem Programm, das Rohabbilder unterstützt. Vergleiche die Exporte mit den bekannten Originalen und dokumentiere Version und Einstellungen. So wird aus „hat funktioniert“ ein überprüfbarer Befund.

Eigenen Versuch starten →

Für Fotografen & Menschen mit Backups

Welche geretteten Dateien stimmen mit meinem Backup überein?

Ordne mehrere Exporte ihren Originalen zu – unabhängig vom Namen. Erkenne doppelte Treffer und fehlende Übereinstimmungen. Bei zwei abweichenden Dateien siehst du die erste veränderte Byteposition.

Backups abgleichen →

Du brauchst Hilfe bei einem aktuellen Datenverlust? Dieses Labor prüft Dateien; es liest keine Laufwerke aus und rettet selbst keine Daten. Ohne Original oder Backup lässt sich hier keine Vollständigkeit bestätigen. Zur ersten Hilfe bei Datenverlust →

Die kurze Antwort

Erhaltene Bytes, gelöschte Einträge und eine Gegenprobe

Drei Dateien sind gelöscht, ihre Daten aber vollständig erhalten. Bei einer vierten Datei wurden sämtliche Daten überschrieben. Die Referenzdateien und das Prüfskript machen beide Fälle nachprüfbar. Keine Kundendaten, kein repräsentativer Leistungstest.

Dateien direkt im Browser prüfen

Für den Testdatensatz oder deine eigenen Dateien. Keine Installation, kein Upload: Der Browser liest nur die ausgewählten Dateien und berechnet SHA-256.

Testpaket herunterladen (ZIP)

Drei Übungen mit überprüfbarem Ergebnis

Nur lokal · keine Übertragung · keine Speicherung durch das Werkzeug

Bis 64 MiB je Datei, 40 Dateien und 256 MiB insgesamt. Für größere Labor-Exporte nutze verify.py aus dem Paket. Wähle nur bereits exportierte Kopien von einem sicheren Zieldatenträger, keine Dateien direkt von einem beschädigten Medium.

1. Testpaket und Labor-Exporte

Wähle das unveränderte ZIP, das entpackte IMG oder die exportierten JPG-, MP4- und WAV-Dateien. Der Vergleich erkennt Inhalte auch nach einer Umbenennung. Wähle nicht den Ordner reference/ als Rettungsergebnis.

2. Eigene Dateien vergleichen

Du hast ein Original, eine Sicherung oder eine bekannte intakte Kopie? Vergleiche sie mit der geretteten Datei. Ohne verlässliche Referenz lässt sich Vollständigkeit damit nicht belegen.

Gerettete Dateien ihren Originalen zuordnen

Wähle vorhandene Originale oder Backups und anschließend deine Recovery-Exporte. Der Abgleich findet identische Inhalte auch unter neuen Dateinamen. Doppelte Exporte erhöhen das Ergebnis nicht. Es zählen nur die ausgewählten, nicht leeren Originalinhalte.

Noch keine Prüfung gestartet.

Einen nachvollziehbaren Befund mitnehmen

Optional: Halte fest, womit du gerettet hast. Die Angaben erscheinen in deinem Download und werden nicht automatisch überprüft. Für einen Softwarevergleich jeden Lauf mit derselben Quelle separat dokumentieren.

Dateinamen werden standardmäßig durch file-1, file-2 … ersetzt. Hashes und Freitext bleiben enthalten und können Informationen verraten. Vor dem Teilen prüfen. Es wird nichts automatisch veröffentlicht.

Protokoll vor dem Teilen ansehen
Noch keine Prüfung gestartet.

Alles für einen eigenen Versuch

Das Paket enthält ein 32-MiB-Image, vier künstliche Referenzdateien, das Manifest, unseren ersten Messbericht (v1) sowie Erzeugungs- und Prüfskript. Anleitungen liegen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch bei. Kein Konto erforderlich.

ZIP: 240.206 Byte · SHA-256: 3614bb3b4a83dedbe0f8da371955c0d2b04ff7e054589379880232fba448a30f

Testpaket herunterladen (ZIP)

Manifest und Referenz-Prüfsummen (JSON)

Aktueller Messbericht v2 – 15.09.2026, Version 0.7.4 (JSON)

Erster Messbericht v1 – 31.08.2026, überholt (JSON)

ZIP-Größe und SHA-256 (JSON)

Was im Image steckt

Gemessen am 15.09.2026 mit dem Quellstand von Version 0.7.4 über ein internes Testprogramm, am unveränderten Image v1. Drei Exporte entsprechen exakt ihren Referenzen und bestehen die Abschlussprüfung ohne Warnung; das Image blieb unverändert. GONE.JPG erscheint als alter Dateieintrag, besitzt aber keinen exportierbaren Inhalt. Ein solcher Treffer ist keine erfolgreiche Rettung.

DateiZustand im ImageSHA-256 nach ExportAbschlussprüfung
PHOTO.JPGGelöscht, Daten erhaltenBytegleichVollständig decodiert
VIDEO.MP4Gelöscht, Daten erhaltenBytegleichVollständig decodiert
AUDIO.WAVGelöscht, Daten erhaltenBytegleichVollständig decodiert
GONE.JPGVollständig überschriebenKein ExportNicht anwendbar
Die JPG-Warnung der ersten Messung ist behoben

In der ersten Messung vom 31.08.2026 wurde PHOTO.JPG bytegleich gerettet und vollständig decodiert, aber als PHOTO.UNVERIFIED.JPG gespeichert: Der Lesekern rundete jeden Zugriff auf volle 512-Byte-Sektoren auf und meldete deshalb am Ende der 6.078 Byte großen Datei einen unvollständigen Lesezugriff. Die Ursache ist seit Version 0.7.2 vom 02.09.2026 behoben. Die Wiederholung am 15.09.2026 mit dem Quellstand von 0.7.4 exportiert die Datei als PHOTO.JPG mit dem Status „Vollständig geprüft“. Beide Messberichte bleiben abrufbar; der erste ist als überholt gekennzeichnet.

So wiederholst du die Prüfung

  1. 1

    ZIP in einen neuen Ordner entpacken. Mit Python 3.8 oder neuer im entpackten Ordner python3 verify.py ausführen. Unter Windows kann der Befehl python heißen.

  2. 2

    Nur frh-exfat-lab-v1.img als Quelle in einer Recovery-Software öffnen. Das Image nicht reparieren und niemals auf einen physischen Datenträger zurückschreiben.

  3. 3

    Dateien in einen separaten, leeren Ordner exportieren. Die mitgelieferten Originale unter reference/ dürfen nicht in diesem Exportordner liegen; sonst wäre der Vergleich wertlos.

  4. 4

    python3 verify.py --recovered /pfad/zum/exportordner ausführen. Erwartet werden drei vollständige Hash-Treffer und kein vollständiger Treffer für GONE.JPG. Das Skript liest nur und stellt keine Netzwerkverbindung her.

Drei Übungen mit überprüfbarem Ergebnis

  1. 1

    10 Minuten: Image mit einer Recovery-Software öffnen, in einen leeren Ordner exportieren und die Exporte oben auswählen. Erwartung: PHOTO.JPG, VIDEO.MP4 und AUDIO.WAV passen; GONE.JPG nicht. Werkzeugversion und Einstellungen notieren.

  2. 2

    2 Minuten: Eine Kopie von PHOTO.JPG in einen beliebigen Namen umbenennen. Ihr Hash bleibt gleich. Das zeigt, warum Dateinamen und .UNVERIFIED-Zusätze allein keine Aussage über vollständige Bytes erlauben.

  3. 3

    5 Minuten: Die mitgelieferten Originale aus reference/ absichtlich separat prüfen. Auch sie liefern Treffer; GONE.JPG löst zusätzlich eine Warnung aus. So erkennst du, warum die Trennung von Referenzen und Exporten wichtig ist.

Was du aus dem Ergebnis ableiten kannst

BefundBedeutung
BytegleichDie ausgewählte Datei entspricht einer Referenz. Das beweist weder einen Recovery-Vorgang noch die Herkunft der Datei.
Kein Hash-TrefferNicht dieselben Bytes. Erst Quelle, Einstellungen und Dateiinhalt prüfen; ein Unterschied allein sagt nicht, ob noch nutzbare Inhalte vorhanden sind.
Abspielbar oder Vorschau sichtbarEine Vorschau prüft oft nur einen Teil. Für Medien zusätzlich die ganze Datei mit einem geeigneten Decoder prüfen.
Ohne OriginalStruktur- und Decoderprüfungen können Fehler finden. Sie können die Gleichheit mit einem verlorenen Original nicht beweisen.

Was dieser Versuch belegt – und was offen bleibt

Es ist ein Herausgebertest, keine unabhängige Bewertung. Geprüft wurde der macOS-Recovery-Kern, nicht die öffentliche App-Oberfläche und nicht Windows.

Die Dateien liegen zusammenhängend. Fragmentierung, beschädigte Dateisysteme, echte Kameramedien, Verschlüsselung und physisch defekte Datenträger sind nicht Teil dieses Versuchs. Aus vier konstruierten Fällen lässt sich keine allgemeine Erfolgsquote ableiten.

build-fixture.py dokumentiert die Erzeugung mit macOS hdiutil und FFmpeg. Ein Neubau reproduziert das Szenario; die Image-Bytes können sich zwischen Werkzeugversionen unterscheiden. Für exakt diesen Versuch das veröffentlichte ZIP verwenden.

Git v2 (0.7.4): 41cfa871d765e511f7dca1a69b713be9efbf64a2 · Git v1: fe7ac77a7725e2d318a7246fb40494223c9c9972 · Image SHA-256: b67d5e35d49b1faa8cc48a12367328503429c28706b3bee7632d76e08dc83ae8

Für Redaktionen und eigene Tests

Das Testmaterial ist öffentlich zugänglich. Wer darüber berichtet, kann den Datensatz und die Methodik direkt verlinken. Es gibt keine Gegenleistung, keine Pflicht zu einem Link und keine Vorgabe für das Testergebnis. Eigene Messungen bitte mit Werkzeugversion, Einstellungen und Prüfsummen dokumentieren.